Anerkennung moderner Formen von Sklaverei

Die Debatte um modern Sklaverei wird oft – je nach Definition des Begriffs- sehr unterschiedlich, oft auch hitzig diskutiert.

Die Europäische Menschenrechtskonvention verbietet mit dem Artikel 4 die Sklaverei. Für die Bekämpfung moderer Sklavereiformen, setzen sich viele  Menschenrechtsorgansiationen und Politiker ein. Hierbei geht es um die Anerkennung der Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Kinderarbeit, und der Rekrutierung von Kindersoldaten, als Sklaverei.

Verbot der Sklaverei

(Bild: Amnesty International)

Sklavenhandel und Versklavung werden in Österreich mit einer Freiheitsstrafe von 10-20 Jahren bestraft, in Deutschland von 6 Monaten bis zu 10 Jahren. Begriffe, die im deutschen Gesetz genannt werden sind „Arbeistsklave“, „sexuelle Ausbeutung“, „Menschenraub“.

 

Zu „modern Slavery“ zählt nun, aus einer Sammlung unterschiedlicher Quellen,

  • Zwangsarbeit (bonded labor)
  • Gezwungene Migrant*innen Arbeit
  • Kinderheirat, Zwangsverheiratung (Early or forced marriage)
  • Kinderarbeit
  • Ein sklavenähnliches Verhältnis durch Abstammung, in das man hineingeboren wird
  • Zwangsprostitution (Sex slavery)

Menschenhandel wird oft als ein eigenständiges Problem wahrgenommen.

 

Da es im öffentlichen Diskurs oft sehr kontroverse Debatten und eine generalisierende Vermischung von (legaler, freiwilliger) Prostitution und Zwangsprostitution gibt, hier noch ein paar weitere Infos.

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